
Am 30. Juni 2026 läuft eine befristete Vergünstigung aus, die die Kosten für den Abschluss von Immobiliengeschäften in Thailand erheblich gesenkt hat. Seit dem 22. April 2025 gilt für Immobilien im Wert von bis zu 7 Millionen Baht ein nomineller Satz von 0,01 % auf zwei zentrale Gebühren:
Übertragungsgebühr — 0,01 % statt der üblichen 2 %;
Hypothekenregistrierungsgebühr — 0,01 % statt des üblichen 1 %.
Ab dem 1. Juli 2026 werden beide Gebühren voraussichtlich wieder auf ihre regulären Sätze angehoben.
Warum die Vergünstigung eingeführt wurde
Die Maßnahme wurde als Impuls für den Wohnimmobilienmarkt eingeführt und sollte die Aktivität im erschwinglichen und mittleren Marktsegment unterstützen. Für Käufer bedeutete sie spürbare Einsparungen bei den Transaktionskosten; dem Markt insgesamt verlieh sie zusätzlichen Schwung beim Verkauf und trug dazu bei, den Umschlag von Immobilien zu beschleunigen.
Was das für den Markt bedeutet
Auch wenn ausländische Käufer nicht unmittelbar von der Vergünstigung profitieren können, hat ihr Auslaufen dennoch weiterreichende Folgen für den Markt. Während die reduzierten Sätze galten, waren die Transaktionsvolumina höher, und einige Käufer schlossen ihre Geschäfte rasch ab, bevor das Zeitfenster endete. Nach dem 30. Juni ist eine kurzfristige Abkühlung der Aktivität wahrscheinlich, ebenso wie eine Neubewertung der Preiserwartungen aufseiten der Verkäufer.
Was sich für Käufer ändert
Für Käufer von Wohnungen und Häusern bedeutet das Ende der Vergünstigung höhere Transaktionskosten. Der Unterschied zwischen 0,01 % und den regulären Sätzen ist bei Immobilien am oberen Ende der Schwelle von 7 Millionen Baht am deutlichsten, wo die Einsparungen am größten waren. Zwei Käufergruppen dürften unterschiedlich reagieren:
diejenigen, die bereits zum Abschluss bereit sind, werden versuchen, das Geschäft vor dem Stichtag abzuschließen;