
In Thailand steigt die Zahl der Weiterverkäufe neuer Immobilien derzeit deutlich an. Dabei werden diese Objekte meist von lokalen Eigentümern zum Verkauf angeboten, die ihre Hypothekenzahlungen nicht mehr bedienen können. Experten weisen darauf hin, dass sich daraus attraktive Chancen für ausländische Investoren ergeben können.
Besonders häufig werden Immobilien in den folgenden Bezirken Bangkoks weiterverkauft:
- Huai Khwang;
- Wattana;
- Chatuchak;
- Khlong Toei;
- Ratchathewi.
Die höchste Zahl an Weiterverkäufen wird in Huai Khwang verzeichnet. Dort machen solche Transaktionen 9,8 % des Gesamtmarktes aus. Am häufigsten handelt es sich um Eigentumswohnungen in Condominium-Anlagen mit einem Schlafzimmer und einem Badezimmer sowie einer Wohnfläche von 30 bis 50 m².
Ein Blick auf die allgemeinen Marktdaten zeigt, dass am häufigsten Eigentumswohnungen in Condominium-Projekten weiterverkauft werden. Sie machen 89,3 % aller Angebote aus, was einem Anstieg von 48,5 % gegenüber dem 1. Quartal 2023 entspricht. An zweiter Stelle stehen kleinere Einfamilienhäuser mit einem Anteil von 6,6 %, was einem Zuwachs von 25 % gegenüber dem ersten Quartal entspricht. Auf dem dritten Platz folgen Reihenhäuser (Townhouses) mit 4 %, wobei die Zahl der Weiterverkäufe im Vergleich zum ersten Quartal um 34 % gestiegen ist.
Experten betonen, dass trotz des deutlichen Anstiegs bei neu zum Weiterverkauf angebotenen Condominium-Einheiten das Angebot noch weiter wachsen könnte. Nach den Parlamentswahlen im Mai hat sich die wirtschaftliche Lage in Thailand stabilisiert, während die Immobilienpreise weiter steigen. Dadurch könnten Eigentümer, die den Verkauf ihrer Immobilien zuvor aufgeschoben hatten, ihre Objekte nun wieder auf den Markt bringen. Dies dürfte das Angebot auf dem Immobilienmarkt in den kommenden Monaten weiter erhöhen.